Footer Text: Video Formate Das Videoformat 1080p:50f/s - höchste Qualitätsstufe meiner HD-Camera II geschrieben April 2012 Ein Bildqualitätstest von 3 CAMs auf dem MAGIX “User Treffen Jüterbog/Altes Lager” am 21.4.2012 Auf dem User Treffen OLD Camp standen folgende 3 CAMs zum Vergleich zur Verfügung: Eine Panasonic TM 700 1080p:50f/s mit einer maximalen Bitrate von 25 Mbit/s. Eine Panasonic TM 700 1080i:25f/s mit einer benutzen Bitrate von 13 Mbit/s. Eine Canon Legria M46 1080i:25f/s mit einer maximalen Bitrate von 20 Mbit/s. Die 3 CAMs wurden jeweils auf einem eigenen Stativ auf einem “Volksfest” mit verschiedenen Motiven getestet. Alle 3 CAMs standen dicht nebeneinander und wurden gleichzeitig mit dem (annähernd) gleichen Bildausschnitt betrieben. Während des Treffens wurden die Aufnahmen einer ersten Sichtung im Kinosaal unterzogen, wobei die 6 identischen Szenen jeweils von allen 3 CAMs in fester Reihenfolge nacheinander auf die große Filmleinwand projiziert wurden. Was als Erstes sofort auffiel war der leichte bis schwere Farbstich der CAMs. Dieser Farbstich ist zunächst unkritisch, da er ohne Schwierigkeiten beim Schnitt eines Filme oder durch Voreinstellungen der CAM kompensiert werden kann. Was die Schärfe der Bilder betrifft, wurde die TM 700 mit dem Format 1080p leicht als beste erkannt. Aber der Unterschied war lange nicht so dramatisch groß, dass die anderen CAMs als nicht geeignet eingestuft wurden. Eine detaillierte Analyse erfordert, dass die Bilder der CAMs gleichzeitig auf dem Display erscheinen müssen. Ich habe daher einen Film zum besseren Vergleichen der Bilder mit VPL MX erzeugt, der hier herruntergeladen werden kann. Um Videos unterschiedlicher Formate auf ein gemeinsames Display zu bringen müssen sie gemeinsam in dem qualitatv höchsten Format auf ein Bild gebracht werden. Das ist in unserem Fall 1080p:50f/s. Für eine gute Vergleichsmöglichkeit werden die drei Filmstreifen jeweils synchronisiert (über die Tonspur). Aus den einzelnen Szenen wurden nun kritische Teile für die Schärfenbewertung ermittelt und sowohl seriell als Vollbild abgespielt als auch parallel als Teilbild im Verbund mit einem oder 2  anderen Filmstreifen als Collage zusammengebaut. Dabei wird die Alpha-Chromakey-Maskentechnik verwendet. Es wurden geeignete Filmteile sowohl durch Einsatz der Zoom-Technik als auch der Zeitlupentechnik extrahiert und zusammen gestellt zum Vergleich. Der Film zeigt folgende Kapitel: Vorstellung der 3 CAMs durch Blick auf den Ort des Geschehens incl. einem Tonvergleich der eingebauten Mikrofone. elektronischer Zoom von VDL, um die Schärfe zu beurteilen.  zeigt die engen Grenzen im Vergleich zum optischen Zoom. opischer Zoom von 2 Personen. zeigt sehr ansprechende Bilder für alle 3 CAMs. 2 bewegte Objekte (1 Person, 1 Auto quer zur Blickrichtung). beide Objekte sind ausreichend scharf, da sehr nah an den CAMs eine Szene mit mehrern Autos. einige Filmbilder zeigen, dass ein Auto blinkende Rücklichter hat. eine CAM kann das Blinken nicht anzeigen. eine Zeitlupe mit 1f/s verdeutlicht das Blinken. Der Farbstich ist bei dieser Montage sehr gut zu erkennen (z. B. die Straßendeckke, die Autos), da alle drei Bilder gleichzeitig zu sehen sind. der Grad der Unschärfe ist hier besonders gut zu erkennen auf den Nummerschildern und dem Waldhintergrund. eine Gruppe von Autos und Motorrad fahren auf uns zu. zunächst werden die Vollbilder nacheinander gezeigt. schon hier fällt die unterschiedliche Schärfe der 3 CAMs für bewegte Objekte auf. dann werden immer Pärchen von Autos verschiedener CAMs nebeneinander kopiert. hier können die Schärfeunterschiede und die Farbstiche sehr gut erkannt werden. im folgenden werden die beiden Szenarien abgeändert in Autos, die von uns wegfahren. ebenfalls erst seriell und dann parallele Anordnung der Filme. als letze Szene wird ein Blick durch ein Loch im Wald auf ein nahes Windrad geworfen. da die Belichtung bei dieser Aufnahme sehr schlecht ist (Gegenlicht), habe ich den Tonwert und die Bildschärfe leicht korrigiert. dadurch wird der Blaustich der einen CAM besonders sichtbar (wurde nicht korrigiert). wir hatten Glück, dass ein Vogel quer durch unsere Szene flog und uns als Testobjekt zur Verfügung stellte. zunächst nur die seriellen Vollbilder und dann eine 3er Montage, bei der ich eine “synchrone” Animation einbaute, als Beispiel für praktische Anwendungen. der Farbstich und die Unschärfen sind gut zu erkennen. Der Videofilm ist hier. Meine persönliche Endbewertung der 3 CAMs werde ich in Kürze hier niederschreiben. Zunächst will ich den Film erst den Teilnehmern am Usertreffen vorstellen und ihrem Urteil nicht vorgreifen.   Videoformat 1080p:50f/s Praxis II