Footer Text: Bilder 4:3 auf 16:9 Bilder im 4:3 Format dargestellt auf Full-HD-Bildschirm (16:9) Zusammenfassung     Ich beschreibe meine Vorstellungen von einer guten DIA-Show auf der Basis von Quell-Bildern und - Videos im 4:3-Format auf einem Bildschirm im 16:9-Format in HD-Qualität. Elemente dieser Show sind Einzelbilder, Kollagen von 2,3 oder 4 Bildern sowie Zoom-Fahrten innerhalb und außerhalb der Bilder. Dafür habe ich einige neue Kollagen entwickelt, die in Videos beispielhaft dargestellt werden, deren Herstellung in einem Tutorial erläutert wird und die als Download zur freien Verfügung stehen. Allgemeines Mein Anliegen ist die Erstellung von DIA Shows in Form eines Videos mit allen Vorteilen der Videotechnik: Bild, Ton, Texten, Blenden, Kollagen, Korrekturmöglichkeiten des Ausgangsmaterials, und ... und. Wie sieht die Multimediawelt zur Zeit aus? Full-HD Filme werden noch in diesem Jahr von den TV-Anstalten ausgestrahlt (Fussball-WM !!!). Heute stand in der Zeitung, dass sich die öffentlischen Sender und die TV-Kabel-Firmen endlich geeinigt haben, und über Kabel Deutschland und andere Firman viele Menschen Zugriff auf diese Filme haben werden. Natürlich brauchen wir als Konsumenten noch einen HD-Emfänger, der noch nicht auf dem Markt ist. Viele Menschen (und auch ich seit ca. 1,5 Jahren) haben bereits ein Full- HD-Display und auch digitale Fotoapparate mit mehr als 2 Millionen Pixel (meine Panasonic FZ 18 hat 8 Mill. Pixel). Für die bisher übliche Darstellung meiner Filme auf DVD im PAL-Format (4:3 Format, 720x576 Pixel) kann ich nur 0,41 Mill. Pixel meiner Camera ausnutzen. Das alles ist bekannt und ärgert mich schon lange! Vor einigen Wochen habe ich mir als HD-Player für mein HD-Display das Gerät WD-TV von Western Digital für ca. 80.-€ als Einstieg in die HD-Technik gekauft. Und natürlich nach kurzer Test-Phase VDL16. Ich bin gegeistert von beiden und zutiefst deprimiert, dass mein 2 Jahre alter Video-PC vielleicht zu klein/alt ist. Über Rechner Hardware schreibe ich ein anderes mal. Für den Augenblick reicht mein Rechner und ist auch stabil. Ich habe schon 4 oder 5 Video-Filme erstellt, teils sowohl HD als auch PAL, wegen der DVD-Herstellung incl. einer Menüsteuerung. Aber manche anderen Programme leiden unter PCCT. Darüber verhandle ich noch mit dem Support. Die derzeit notwendige Hardware und Software über die ich verfüge ist somit beschrieben. Blue Ray ist mir zur Zeit noch zu teur. Deswegen ziele ich auf die Ausgabe per WD-TV im *.WMV- oder *.mp4-Format. Beide Formate brauchen etwa den gleichen Speicherplatz für Full-HD-Qualität, aber die Erzeugung eines *.WMV-Files dauert ca. 3x so lange, wie der gleiche Film in *.mp4. Für ca. 10 Minuten WMV-Film braucht mein Rechner etwa 2,5 Stunden für Dias. Der File belegt weniger als 200 MB Speicherplatz. (Video braucht deutlich mehr Speicherplatz: 2 Minuten ca. 80 bis 130 MB). Ich verwende als "Festplatte" des WD-TV einige USB-Sticks. Im Augenblick bevorzuge ich WMV, da die Kollagen exakt dem geplanten Design entsprechen.      top Was braucht der Mensch für eine DIA Show? Auf Grund der verwendeten Hardware, liegen die Bilder und Videos überwiegend im Format 4:3 vor, während das Display das HD-Format 16:9 verwendet. Besteht der Film überwiegend aus Bildern und nur kuze Sequenzen sind mit der Digitalen Camera als Video aufgenomen, dann erzeuge ich WMV-Files für Full-HD. PAL-DVD ist Standard und benötigt keine besonderen Vorkehrungen bei der Formatwandlung. 1) Formatanpassung Videos Besteht der Film überwiegend aus Visdeomaterial (Beispiel: mein Enkelkinder, Reden auf einer Feier oder ein Konzertmitschnitt) erstelle ich ein PAL-DVD im Format 4:3. Die Zeit zur Video-Erstellung entspricht etwa der Laufzeit. Das Upscaling übernimmt der DVD-Player gemeinsam mit dem Display. Dies Verfahren hat sich bewährt, ist weit verbreitet und ich kann Menüs einrichten, um direkt einzelne Filmsequenzen anzusteuern. Eine Formatanpassung ist daher nur selten notwendig. (z. B. falsche 16:9 Einstellung am Camcorder, Hochkant Video von der FZ 18). Später werde ich auch eine HD-Video-Camera kaufen. Aber dann muß auch mein PC dazu passen. 2) Formatwandlung Quellbilder 4:3 Format / Video auf 16:9 Display VDL16 stellt eine automatische Bildanpassung zur Verfügung, die auch viel im User-Forum erwähnt wird. Das ist der einfachste Weg, aber nicht unbedingt die beste Lösung. Die automatische Bildanpassung verschenkt entweder Teile des Bildes am oberen und/oder unteren Rand oder hat schwarze Ränder an den Seiten auf dem Bildschirm. Meine Fotos füllen in der Regel das Bildformat voll aus und bedürfen selten einer Korrektur, da ich den optischen Zoom der digitalen Camera zur Bildgestaltung einsetze. Kurz gesagt, eigentlich bin ich mit meinen Bildern sehr zufrieden und möchte weder etwas abschneiden (was wichtig für das Foto ist ! z. B. die Köpfe ?!) noch unnötige schwarze Ränder an den Seiten haben. Daher war es notwendig für mich, geeignete Methoden der Präsentation der Dias auf der Displayfläche zu entwickeln. Dies war ein iterativer Prozess, bei dem ich vieles ausprobiert habe, um jetzt ein Konzept zu haben. Das möchte ich hier darstellen. Es umfaßt sowohl künstlerische als auch praktisch-technische Gesichtspunkte. In diesem Zusammenhang habe ich auch einiges über die Zoomfahrt und die Entwicklung von Kollagen gelernt. Beide Themen sind eng miteinander verbunden. Für den Aufbau des Bildes auf dem Display stehen uns mindestens 2 starke Tools zur Verfügung:    1. Der Einsatz von Kollagen, d. h. mehrere Bilder sind gleichzeitig auf dem Display    2. Eine Zoomfahrt oder ein Schwenk im Bild                                                                                top Der Einsatz von Kollagen Die wichtigste Neuerung der HD-Qualität zu PAL-Qualität ist die größere Pixel Anzahl. Sie erlaubt nicht nur super scharfe Einzelaufnahmen mit vielen Details, sondern auch Kollagen von mehreren Bildern. Werden z. B. 4 Bilder gleichzeitig gezeigt, so hat jedes Bild einzeln noch die PAL-Qualität. In VDL16 gibt es eine eine ganze Reihe von fertigen Kollagen, insbesondere auch animierte Kollagen mit sehr viel Dynamik. Ihr Spektrum reicht von schlicht-sachlich bis zu verspielt mit Trend zur Effekt Hascherei. Letztere setze ich ein für Intros von Video-Filmen oder als Trailler für Veranstaltungen oder ähnliches. Hier ist das Ansprechende, das Überraschende oder gar sensationelle gefragt. Der Zuschauer soll neugierig gemacht werden und informiert werden, was der Inhalt dieser Verpackung eigentlich ist. Im Hauptteil des Films bilden die Fotos selbst den Schwerpunkt, d. h. sie sollten von sich aus wirken, sich nicht selbst bewegen (Stichwort fallende Blätter) oder irgendwie verzerrt sein, außer an den Übergängen beim Start und/oder Ende. Für besonders wichtige und schöne Bilder wird die Einzelbilddarstellung incl. Zoomfahrt bevorzugt. Kurz, die Kollagen sollten schlicht sein. Für manche Themen ist es sehr sinnvoll Bilder zu Gruppen zusammenzufassen. Beispiele dafür sind     * verschiedene Blickwinkel auf die gleiche Landschaft oder ein Gebäude     * Gruppenbilder im Portrait     * Sammlung von kuriosen Einzelbildern, die ein Thema ergänzen ohne selbst zentrale Bedeutung zu haben Ich habe festgestellt, dass der gleichzeitige Blick auf 2 bis 4 Bilder zum gleichen Thema besser und schneller informiert als die sequentielle Ansicht. Dabei geht es nicht nur um Zeitreduzierung, sondern auch um eine neue Qualität der Berichterstattung. Diesen Trend kann man auch im TV erkennen, wenn die Sender über Breitbild-Formate verfügen. Ich habe lange Zeit versucht, Hochkantfotos nach Möglichkeit zu vermeiden, da ich fast alle Bilder nur in DIA Shows verwendet habe. Auf einem Bildschirm machen sich Hochkantbilder nicht sehr gut, wegen der breiten schwarzen Streifen an der Seite. In Verbindung mit Zoomfahrt und Kollagen kann ich aber sehr schöne Effekte auf dem Bildschirm erzeugen. Z. B. 2 Hochkant-Bilder nebeneinander können sich sehr gut ergänzen. Es ist auch möglich und sinnvoll, 2x das gleiche Bild nebeneinander auf einen Bildschirm zu stellen und auf einem die Totalansicht eines Turmes und auf dem anderen eine vertikale Zoomfahrt über alle Details des Turmes auszuführen. Dafür habe ich mir eine spezielle Vorlage entwickelt. Eine spezielle Zoomfahrt, die ich für meine Reisetagebücher verwende, besteht in der Darstellung der Reiseroute (aufgenommen mit GPS) auf Landkarten mit hoher Auflösung oder auch auf Satellitenbildern. Beispiel hier. Ich möchte die Kollagen differenzieren nach dem Gesichtspunkt    1. einmalige Komposition, stark abhängig von den speziellen Bildern    2. Standard-Komposition, für die sich die Herstellung einer Vorlage lohnt, da man sie öfter brauchen wird. Bei den letzten Videos, die ich hergestellt habe, gelang es mir manchmal einzelne Bilder durch geschickte Montage zu einer Einheit zu verbinden, die eine Geschichte erzählen - nur als Bilder, ohne Worte. Ich verwende VDL16-Kollagen von Zeit zu Zeit, wenn sie mir gefallen und zu den Bildern passen. Aber einige - für mich wichtige Kollagen - fehlen in der VDL16-Sammlung. Durch das Userforum habe ich gelernt selbst Vorlagen zu entwickeln und ich habe das Verfahren erweitert auf Hochkant-Bilder (die fehlen völlig) und Zoom-Fahrten aus einem 4:3-Format-Bild heraus in das 16:9- Bild, d. h. ein kontinuierlicher Übergang vom 4:3-Format zum 16:9-Format. Letzteres war bereits vor einiger Zeit im Userforum beschrieben worden, aber noch nicht in eine Vorlage zur 1-Klick-Anwendung gegossen worden. Einige dieser Vorlagen, die insbesondere auch für PAL-Anwendungen konzipert wurden, habe ich bereits hier publiziert (Video-Beispiel und Download).                                                       top Einsatz von Collagen / Zoom-Fahrten / Bildanpassung Ich habe festgestellt, dass durch die Programmstruktur von VDL16 folgende 3-Teilung vorgegeben ist für die Erstellung von Kollagen mit Zoom-Fahrten einiger Bilder.    1. Entscheidung für ein 4:3-Bild, ob "angepasst" an das 16:9 Display- oder nicht    2. Anwendung einer Kollage im 1-Klick-Verfahren    3. individuelle Anwendung einer Zoomfahrt für Bilder der Kollage Zu 1) Der Befehl "rechte Maustaste"/automatisch Bildfüllend beschneiden" bewirkt das gleiche wie der Befehl "Bewegungseffekte/Ausschnitt\Zoom/Wie Film (in Bewegung), der Teil der Zoom-Fahrt ist. Dabei wird ein Zoom-Fenster horizontal in die Mitte des Bildes gesetzt und somit oben und unten einiges abgeschnitten, was später häufig fehlt. Selbstverständlich kann man das Fenster mit der Maus an die richtige Stelle schieben. Es gibt keine Umkehrung dieses Befehls mittels rechter Maus Taste (wie z. B. Video zurücksetzen). Das ist ein gravierender Punkt, wenn der User seine Meinung ändert und doch das 4:3-Format nutzen will. Der einzige Weg das rückgängig zu machen ist der Menü Punkt "Bewegungseffekte/Ausschnitt\Zoom/Proportionen beibehalten. Dieser Befehl ist aber gesperrt, wenn man eine Zoom-Fahrt erstellt hat für das Bild. Zu 2) Die Anwendung einer Kollage ordnet alle Bilder statt seriell in der Hauptspur, in eine parallele Ordnung untereinander. Das ist die Aufgabe der Vorlage. Aber sie löscht auch jede Justierung einer Zoom- Auswahl die unter 1) gemacht wurde. Das ist sehr ineffizient für das arbeiten mit diesen Kollagen. Zu 3) Für jede Kollage, die geeignete Masken mit Alpha-Keying enthält, kann nach der Bildung der Kollage eine individuelle Zoomfahrt definiert werden. Manchmal nutze ich VDL16 Vorlagen und passe sie im Schritt 3) meinem Geschmack an. Z. B. verändere ich das Timing oder ich muß einzelne Bildausschnitte justieren, da 16:9 Bilder automatisiert aus 4:3 Bildern hergestellt werden und dabei oft die Köpfe abgeschnitten werden. Eine derartige Korrektur ist möglich, aber leider auch zeitaufwendig. Und man braucht einige Übung darin! Die Entwicklung eigener Kollagen lohnt sich inbesonder für den Fall, dass man 2 (4:3) Hochkant Bilder nebeneinander stellen will, oder 2 oder 4 Querformat Bilder im Original 4:3 Format auf ein Display bringen will. Auch die Kombination 2 Querbilder neben einem Hochkant-Bild ist sehr attraktiv. Die Erzeugung von Videoeffekten für spezielle Zoom-Fahrten, die häufig gebraucht werden und die nicht von VDL16 zur verfügung gestellt werden, lohnt sich ebenfalls (s. Video). Für einen schnellen Zugriff auf alle Design-Effekte die man braucht, habe ich diese Videoeffekte in der gleichen Directory abgespeichert, wie meine Vorlagen. VDL16 bietet ja die Möglichkeit eine Animation als Videoeffekt abzuspeichern für eine spätere weitere Verwendung. Kollagen sind genaugenommen eine Komposition von animierten Einzelbildern zu einer Gruppendarstellung mehrerer Bilder. Leider werden zwar fertige Kollagen von MAGIX angeboten, nicht aber ein Befehl, um das animierte Arrangement eigener Kollage-Kompositionen abzuspeichern. Zum Glück haben einige findige User herausgefunden, wie man seine eigenen Kreationen als Vorlage abspeichern kann. top Praxis der Erstellung eigener Collagen Die Erstellung eigener Kollagen besteht meist aus zwei Schritten:    1. Design Entwicklung nach eigenen Ideen (z. B. an einem konkreten Beispiel von einigen Bildern)    2. der Extraktion und Abspeicherung einer Vorlage für Kollagen zur späteren wiederholten Nutzung im 1-Klick-Verfahren. Das Know How für den Punkt 2 findet ihr hier im Original-Dokument von Obimad zum Download und nachmachen. Dieses Verfahren habe ich erweitert und ergänzt. Darum habe ich ein zusammenfassendes "Kochrezept" zum Selbststudium und selber machen geschrieben, das ihr hier downladen könnt. Details werden auch im Tutorial diskutiert und gezeigt. top Designregeln Über Geschmacksfragen läßt sich bekannlich trefflich streiten. Magix hat eine große Auswahl an Kollagen bereitgestellt, die ich aber nur sparsam einsetzen werde. Sie betonen die Bewegung der Bilder wie herumfliegen, fallende Blätter, Bilder auf einem Stapel etc. Dies ist toll als Einleitung und für den Schluß. Im Hauptteil sollten die Bilder selber sprechen und nicht die Verpackung. Daher habe ich diese Vorlagen für mich entwickelt. Aus meiner Sicht benötige ich unterschiedliche Vorlagen für PAL-Filme und für HD-Filme. Für ein optimales Ausnutzen der Display-Fläche und eine hinreichende Qualität der Einzelbilder, benötige ich  spezialisierte Vorlagen.  Mein Quellmaterial ist zwar immer das 4:3 Format (Vielleicht später auch einmal 16:9) aber das Displayformat hat einen starken Einfluß auf das Design. PAL-Filmeausgabe Eine Reihe von Vorlagen für PAL-Filme habe ich bereits in einem kurzen Film vorgestellt und die Vorlagen zum Downloaden bereitgestellt und zwar hier und im Nachtrag #2. Bei PAL-Auflösung sollte man nicht 4 Querformat-Bilder auf den Bildschirm zwingen, da die Details dann stark unter der geringen Auflösung leiden. Viel spricht für 2 Hochkantbilder nebeneinander, da die freie schwarze Fläche gut genutzt wird. 4:3 Format direkt auf 16:9 HD Display Hier möchte ich Vorlagen vorstellen, die 4:3 Bilder direkt ohne Anpassung auf dem 16:9 HD-Display (1920x1080 Pixel) darstellen. Der Vorteil ist das schnellere Arbeiten beim Arrangieren und die Gewißheit, dass alles was wichtig ist, auch auf den Bildern drauf ist. Eine individuelle Bildkorrektur ist nicht notwendig. Diese Vorlagen sind für bestimmte Anordnungen von Hochkannt (H) und Querformat (Q) Bilder entwickelt worden und müssen daher beim Aufruf in der richtigen Reihenfolge in der Prime-Spur liegen. 4:3 Format mit Anpassung auf 16:9 Format auf einem HD Display Ich habe Vorlagen für Bilder im 4:3-Format auf einem 16:9-Display entwickelt, bei denen ich die Auswahl zwischen verschiedenen Arten der Bildführung/-anpassung treffen kann.   1.) Im ersten Schritt definierte Startbilder - egal ob 4:3 Format oder 16:9-Zoom-Format (von mir definierter Zoomausschnitt) - werden genau so wie definiert in der Kollage dargestestellt!   2.) In der Kollage können nebeneinander sowohl 4:3 als auch 16:9 Bilder (beide Quer- oder  Hochformat) angeornet werden (im Video werden 4-Bild-Kollagen gezeigt).   3) Wie üblich kann nach der Erstellung für jedes Bild individuell eine Zoom-Fahrt defineiert werden. Die Punkte 1) und 2) sind neu und besonders nützlich für mich. Die sehr ähnliche Vorlage von MAGIX mit Namen "[>] 4 Obj. 03 (16:9)" zeigt dagegen ein 4:3-Format Bild stets als 16:9-Teilbild mit einem Ausschnitt in der Bildmitte (Nachteil: oft fehlen die Köpfe oder Turmspitzen). Die Anwendung dieser Vorlage löscht jede Zoom-Voreinstellung. Das tut meine Vorlage nicht. Die Voreinstellungen bleiben erhalten. Leider werden beim Anwenden einer (beliebigen) Vorlage immer alle Animationspunkte gelöscht. Ich vermute, das könnte MAGIX auch anders programmieren. Daher sollte MAGIX an dieser Stelle nachbessern! Möglich ist es in jedem Fall nach Erstellung der Kollage einzelne Bilder individuell zu animieren. (siehe auch die Video-Show). Anmerkung: Als Beispiel habe ich 4 Bilder animiert (Vorlage HD_4Q16_9M) und lasse sie gleichzeitig laufen, um die Möglichkeiten dieser Technik zu demonstrieren. Dies werde ich sicher nicht im Hauptteil eines Filmes unterbringen. Es überfordert jeden Zuschauer! Wenn jemand Lust hat, kann er auch noch den Bildern das Fliegen beibringen. Hier ist das Video mit den Beispielen zur 4-Bild-Kollage. top Technik der Zoomfahrt in VDL16 Die Technik der Zoomfahrt in VDL16 ist sehr stark gewöhnungsbedürftig, in einigen Fällen ineffektiv und meiner Meinung nach Verbesserungswürdig. Ich habe viele Beiträge zu dieser Thematik im Forum gefunden. Verunsicherte Anfänger die etwas vermissen und routinierte Experten, die alles schon vor Jahren herausgefunden haben und das Thema für erledigt erklären. Entscheidend ist doch aber, wie effektiv das Programm in der Praxis ist! Fakt ist, es gibt im Menü Effekte/Bewegungseffekte zwei Untermenüs.    1. Position/Größe    2. Ausschnitt/Zoom Für eine Zoomfahrt mit den Animationpunkten     * 4:3-Bild mit schwarzen Rändern an der Seite (volle Übersicht über das dargestellte Objekt)     * Zoomfahrt im Innern des Bildes zu einem Detail benötigt man leider beide Menüs nacheinander und man zieht mit der Maus an einem Bild herum, das größer als der derzeitige Bildausschnitt ist. Das geht zwar, ist aber mühsam! Praktische Beispiele sehen sie im Tutorial. Selbst wenn man weiß, was man tun will (und muß) ist es umständlich und bei vielen Bildern mit abwechselnden Zoomfahrten auch sehr Fehleranfällig! Wenn man einmal eine falsche Taste gedrückt hat, benötigt man mehrere andere Tastendrücke um den Fehler zu beheben. Im Extremfall kann sich das Programm auch aufhängen und ich mußte schon das falsch behandelte Bild aus der Spur entfernen und durch eine neue Kopie ersetzen. Dieses komplizierte Handling stört auch, wenn man einen Zoom in Teilbilder einer Kollage einführen will, wie unten beschrieben. Daher sollte MAGIX an dieser Stelle nachbessern! Als Übergangslösung für schnelles Arbeiten schon heute, habe ich die Zoom-Fahrt mit Namen "Basis Zoom" als Effekt abgespeichert und in meine Vorlagen Directory getan als 1 Klick-Verfahren. top Platzhalter und Blenden Das Erzeugen der 1-Klick-Vorlage besteht darin, dass die Bildposition und Bildgröße, die Zoomfahrt, und sonstige Animationen auf Platzhalter angewendet werden. Es hat sich herausgestellt, dass eine genaue quantitative Formatbeschreibung der Platzhalter wichtig ist. Deshalb habe ich die Palette der Platzhalter erweitert auf 3:4 Hochkannt , 4:3 Querformat und 16:9 Querformat Bilder. Magix selbst verwendet für das Querformat meist 5:4 (das ist das PAL-) Format Platzhalter. Das erleichtert vermutlich die Anpassung von Standard Videos. Wenn Bilder zu einer Kollage kombiniert werden und außerdem auch noch eine Zoomfahrt innerhalb des Bildes stattfinden soll, dann benötigt man Blenden, um einen unerwünschten Überlapp zu unterdrücken. Diese Platzhalter und alle Blenden für alpa-keying zur Steuerung der Bildausschnitte müssen als *.jpg Bild in der Directory C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\MAGIX\Video_deluxe_16_Plus\VideoEffects\Collage gemeinsam mit den Vorlagen abgespeichert werden. Sie befinden sich in der Zip-Datei der Vorlagen.   top  Zur Nomenklatur der Vorlagen Der Name gibt zunächst an, ob seine Anwendung für ein PAL oder ein HD-Format konzipiert ist. Ferner geben die Namen Anordnung und das Format (H oder Q) und damit die Reihenfolge der ursprünglischen Bilder an. Ich zähle immer von links nach rechts und oben nach unten. Dann bedeuten HD_1H2Q 1 Hochkannt links, dann 2 Quer übereinander HD_2Q1H 2 Quer übereinander, dann 1 Hochkannt HD_2H 2 Hochkannt nebeneinader HD_4Q entspricht 2Q2Q HD_4Q16_9M 2Q2Q mit 16:9-Platzhalter + Maske etc. top Demo Video über die selbstentwickelten Vorlagen Im folgendem Demo sind der Basis-Zoom und einige 4:3-Vorlagen an konkreten Bildern gezeigt. Der Basis Zoom ist das erste Bildobjekt in diesem Video. Es gibt nur wenige Vorlagen von Magix, die sich mit meiner Vorstellung vergleichen lassen. In dem Demo sind 2 Magix-Vorlagen zum Vergleich dargestellt. Hier das Video für den Basis-Zoom und die 4:3-Format Vorlagen. Hier ist das Video mit den Beispielen zur 4-Bild-Kollage im 16:9 Format (Vorlage HD_4Q16_9M). Downladen der selbstentwickelten Vorlagen und der erweiterten Anleitung Ich stelle hier eine Sammlung neu entwickelter Vorlagen für Kollagen zum Downladen bereit, sowie die “Erweiterte Anleitung zur Erstellung eigener Kollagen”. Bitte Zip-Datei öffnen und Worddokument mit Anleitung beachten beim Installieren der Collagen. Die Dateien finden Sie hier am Ende des Papiers oder direkt hier. Tutorials Hier ist das Tutorial zu unserem Thema, bestehend aus 3 Teilen wegen der Länge, zum Downladen bereitgestellt.     * Teil 1: Zoom-Fahrten und Bildbewegungen/Transformationen         * Teil 2: Erstellung von Vorlagen für Kollagen     * Teil 3: Nachbearbeitung von Vorlagen Schlußbemerkung Ich wünsche euch Spaß und Freude beim Experimentieren mit neuen Kollagen und Zoom-Fahrten. Schreibt mir, wenn ihr neue Collagen gebastelt habt. top Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Allgemeines Wie sieht die Multimediawelt zur Zeit aus? Was braucht der Mensch für eine DIA Show? Der Einsatz von Kollagen Einsatz von Collagen/Zoom-Fahrt/Bildanpassung Praxis der Erstellung eigener Collagen Designregeln Technik der Zoomfahrt in VDL16 Platzhalter und Blenden Zur Nomenklatur der Vorlagen Demo Video über die selbstentwickelten Vorlagen Downladen der selbstentwickelten Vorlagen Tutorials Download Tutorials  1: Zoom-Fahrten/Bildbewegung/Transformation      2: Erstellung von Vorlagen für Kollagen   3: Nachbearbeitung von Vorlagen Vorlagen und erweiterte Anleitung Text als pdf-Datei Video-Show 4-Bild-Kollagen Video-Show Zoom-Fahrt + 4:3 Bilder auf 16:9 Collagen